Erntebitte 2020: Musik und Gebet unter dem weiten Himmelszelt

Dass der Erntebitt-Gottesdienst in diesem Jahr anders werden würde als in den Vorjahren, das war im Voraus allen klar: keine Konfirmandenvorstellung, keine Kinderkirche, keine Sitzbänke – und vor allem: kein Singen und kein gemeinsames Essen und Miteinander im Anschluss. Reduziert aufs Wesentliche, könnte man auch sagen: das Gotteslob, auswendig vom Posaunenchor und inwendig im Herzen, die Bitte um das täglich Brot und das Hören auf Gottes Wort. Und so war es schließlich trotz allem ein feierlicher und fröhlicher Gottesdienst unter dem weiten blauen Himmelszelt – beziehungsweise unter dem herrlichen Blätterdach der Linden. Auf Abstand und doch innerlich verbunden lauschten die zahlreichen Besucher des Erntebittgottesdienstes den Erfahrungen von Walter Alber, der über die „Systemrelevanz“ der Landwirtschaft sprach und darüber, was fürs Leben und Arbeiten wirklich wesentlich ist: Gottes Segen.

 

Ein herzliches Dankeschön dem Posaunenchor und den Familien Alber und Wezel!